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Bürg

Die Bürg ist nach einem Bericht der Tegernseer Zeitung vom 30.01.1955 eine der ältesten Ansiedlungen im Gemeindebereich von Warngau. Die Entstehung soll bis in die Keltenzeit zurückreichen. Später folgte eine römische Befestigungsanlage und schließlich die "Schneckenburg", welche schon sehr früh den Ungarnstürmen (Hunnen) zum Opfer fiel.

 

Ausgrabungen und Untersuchungen im Jahr 1949 ergaben, dass entsprechende Mauerreste eindeutig zu finden waren. Die "Schneckenburg" hatte asymetrische Grundmaueranlagen von 58, 40, 47 und 50 Metern. Die Außenmauern der Südseite waren 225 Meter lang, die der Westseite immerhin 77 Meter. Ebenso wurden die Reste eines Wehrturmes gefunden, dessen Durchmesser 10 Meter betrug.

Der Name "Schneckenburg" ist vermutlich auf das Geschlecht "derer von Snegk" zurückzuführen, welche die Burg bewohnten. Der 31. Abt des Klosters Tegernsee stammte aus diesem Geschlecht. Noch heute kann man an der Geländeform der Bürg erkennen, dass es sich bei der "Schneckenburg" nicht nur um eine Erfindung der Anwohner sondern um eine Realität gehandelt hat!

 

Entstehung des Ortsnamens

dürfte von Burg abgeleitet worden sein; die Namen der Umgebung (Burgweg, Bürgthal usw.) sprechen dafür.