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Das Trinkwasser in Oberwarngau muss abgekocht werden und wird gechlort - aktueller Prüfbericht vom 15.11.2018 liegt vor

Aufgrund einer bakteriologischen Verunreinigung muss das Trinkwasser in Oberwarngau abgekocht werden.

 

30.10.2018

An alle Wasserabnehmer im Versorgungsgebiet des WBV Oberwarngau (Ortsteile Oberwarngau und Tannried)

Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten Sie dringend um Beachtung folgender Informationen: Die Abkochverfügung des Landratsamtes Miesbach vom 25.10.2018 bleibt bis auf weiteres bestehen. Zusätzlich wurde am heutigen Dienstag, 29.10.2018, eine Anordnung zur Chlorung ausgesprochen. Die Chlorung beginnt heute Nachmittag. Ab morgen wird täglich die Chlorkonzentration im Versorgungsnetz gemessen und dem Gesundheitsamt gemeldet. Das weitere Vorgehen wird mit dem Gesundheitsamt besprochen. Aktuelle Informationen erhalten Sie im Schaukasten beim Rathaus Warngau und über die Internetseite der Gemeinde Warngau (www.warngau.de).

 

Verbandsvorsteher Christoph Bichlmeier 01 78 / 48 10 76 2 Stellvertreter Herbert Eisenkolb 01 75 / 15 60 56 1 Kassenverwalter/Schriftführer Martin Reiter 01 51 / 26 38 99 97

 

 

25.10.2018

Verunreinigung des Trinkwassers im Versorgungsgebiet des WBV Oberwarngau (Oberwarngau und Tannried)

Am 25.10.2018 wurde dem WBV Oberwarngau durch das Analytik Institut Rietzler GmbH per E-Mail mitgeteilt, dass die Wasserprobe vom 22.10.2018, die im Versorgungsnetz des WBV genommen worden war, eine Belastung durch E.coli (1 Einheit/100 ml bei einem Grenzwert von 0 Einheiten/100 ml) sowie durch coliforme Keime (21 Einheiten/100 ml bei einem Grenzwert von 0 Einheiten/100 ml) aufweist. Durch den Verbandsvorsteher wurde umgehend das Gesundheitsamt Miesbach telefonisch informiert, das eine Abkochverfügung erließ und eine Pressemeldung herausgab. Auch wurde eine Meldung über die Warn-App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht. Der Verbandsvorsteher informierte die Kindergärten und die lebensmittelverarbeitenden Betriebe umgehend mündlich, die Gemeinde Warngau leitete die erforderlichen Maßnahmen per E-Mail an die Grundschule Warngau weiter. Durch die Vorstandschaft wurden Flugblätter, die über die notwendigen Maßnahmen informieren, gedruckt und von nachmittags bis spätabends an die Haushalte im Versorgungsgebiet verteilt. Außerdem wurde das Versorgungsnetz an mehreren Stellen beprobt (beide Brunnen, Hochbehälter, Zulauf aus Bergham/Festenbach etc.). Über das weitere Vorgehen wird in Absprache mit dem Gesundheitsamt Miesbach entschieden, sobald die Analyseergebnisse vorliegen.

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